Wer ist Maike Tschorn?
Maike Tschorn ist eine deutsche TV-Moderatorin, Reporterin und Redakteurin, die vor allem durch ihre Arbeit im öffentlich‑rechtlichen Rundfunk, insbesondere beim Hessischen Rundfunk und der ARD, Bekanntheit erlangt hat. Sie steht regelmäßig für Formate vor der Kamera, die sich mit Reisen, Sport sowie alltagsnahen Themen beschäftigen und verbindet journalistische Professionalität mit einer sehr nahbaren, lebendigen Art. Ihre Karriere zeigt eindrucksvoll, wie sich Neugier, Mut zu neuen Herausforderungen und eine große Leidenschaft für Menschen und Geschichten zu einem eigenständigen Profil im deutschen Fernsehen verbinden können.
Frühes Leben und Herkunft von Maike Tschorn
Maike Tschorn wuchs in der Hansestadt Bremen auf, wo sie ein örtliches Gymnasium besuchte und früh lernte, Verantwortung zu übernehmen und eigene Wege zu gehen. Das norddeutsche Umfeld, das von Hanse‑Tradition, Weltoffenheit und einer gewissen nordischen Gelassenheit geprägt ist, beeinflusste ihren Blick auf die Welt und ihre Haltung zu Themen wie Eigenständigkeit und persönlicher Freiheit. Schon in der Schulzeit spielte der Austausch mit anderen Kulturen eine wichtige Rolle, was sich später in ihrer beruflichen Laufbahn als Reporterin und Reisende deutlich widerspiegelt, wenn sie in verschiedenen Ländern mit Menschen unterschiedlicher Hintergründe ins Gespräch kommt.
Ein prägender Baustein ihrer Jugend waren Aufenthalte bei Gastfamilien in mehreren Städten, die ihr früh zeigten, wie bereichernd der direkte Kontakt mit anderen Lebensrealitäten sein kann. Diese Erfahrungen machten ihr deutlich, dass Offenheit, Neugier und Empathie nicht nur private Eigenschaften sind, sondern auch Grundlage für eine journalistische Haltung, die Menschen nicht verurteilt, sondern verstehen will. Gleichzeitig vermittelte ihr Elternhaus, insbesondere ihre Mutter, den Wert der Eigenständigkeit – die Idee, sich nicht von anderen abhängig zu machen, sondern die eigenen Überzeugungen ernst zu nehmen und konsequent zu leben.
Ausbildung und erste berufliche Schritte
Über die formale Ausbildung von Maike Tschorn ist öffentlich weniger im Detail bekannt, doch ihr heutiges Profil lässt erkennen, dass sie sich konsequent in Richtung Medien, Journalismus und Moderation entwickelt hat. Der Weg in den Journalismus führt in Deutschland häufig über Volontariate, journalistische Praktika und redaktionelle Mitarbeit, und auch bei ihr zeigt sich eine Mischung aus praktischer Erfahrung, inhaltlicher Vorbereitung und kontinuierlichem Lernen am realen Medienalltag. Bereits früh sammelte sie Erfahrung vor und hinter der Kamera und entwickelte ein Gespür dafür, wie Geschichten aufgebaut sein müssen, damit sie im Fernsehen funktionieren und beim Publikum emotional ankommen.
Die Kombination aus journalistischer Tätigkeit und Moderation verlangt ein breites Kompetenzspektrum: Recherche, strukturierte Vorbereitung, spontane Gesprächsführung, aber auch ein sicheres Gefühl für Bildsprache und Timing. Maike Tschorn scheint all diese Elemente zu einem authentischen Stil verbunden zu haben, der weder trocken noch nur oberflächlich ist, sondern inhaltliche Tiefe mit einem lockeren, menschenzugewandten Ton vereint. Dieser Stil bildet später die Basis dafür, dass sie sowohl in Ratgeberformaten als auch in Reise‑ und Sportsendungen glaubwürdig und nahbar wirkt.
Maike Tschorn als TV-Moderatorin und Reporterin
Im Fernsehen ist Maike Tschorn vor allem als Moderatorin und Reporterin sichtbar, die sich nicht scheut, selbst aktiv zu werden, neue Dinge auszuprobieren und das Publikum auf Augenhöhe mitzunehmen. Sie tritt nicht nur als klassische Studiomoderatorin auf, sondern arbeitet auch als Reporterin direkt „on the road“, wo sie mit Menschen ins Gespräch kommt, Situationen miterlebt und ihre eigenen Reaktionen und Emotionen spürbar werden lässt. Diese Kombination aus Reportage und persönlichem Erleben erzeugt eine Nähe, die beim Publikum für Vertrauen sorgt, weil die Zuschauerinnen und Zuschauer merken, dass sie wirklich eintaucht, statt nur von außen zu kommentieren.
Als TV-Gesicht bewegt sich Maike Tschorn vor allem in den Bereichen Sport, Reisen und Lebensstil, die im deutschen Fernsehen eine immer größere Rolle spielen, weil sie viele Menschen auf einer emotionalen Ebene abholen. Dabei gelingt es ihr, sowohl mit sportlich aktiven Personen, mit Auswanderern, mit besonderen Persönlichkeiten auf Reisen als auch mit ganz gewöhnlichen Menschen sensibel und respektvoll zu sprechen. Ihre Moderationen transportieren die Themen nicht nur informativ, sondern öffnen auch Räume für persönliche Geschichten, Zweifel und Träume.
Campervan-Roadtrip und die Faszination des Unterwegsseins
Besonders bekannt ist Maike Tschorn durch das TV-Format „Campervan-Roadtrip“ des Hessischen Rundfunks, bei dem sie gemeinsam mit ihrer Kamerafrau Tanja Höschele mit dem Camper durch verschiedene Regionen Europas reist. In dieser Sendung verbindet sie Reisejournalismus mit persönlichen Begegnungen: Sie erkundet Landschaften, trifft Einheimische und Auswanderer und taucht in deren Geschichten ein, die oft von Neubeginn, Veränderung und der Suche nach einem stimmigen Leben erzählen. Dabei spürt man, dass für sie das Unterwegssein nicht nur Kulisse, sondern ein Lebensgefühl ist, das von Freiheit, Neugier und einem bewussten Herausgehen aus der Komfortzone geprägt ist.
Die Reisen im Camper führen sie unter anderem nach Schottland, Istrien, Andalusien und andere europäische Regionen, in denen sie sowohl touristische Höhepunkte als auch verstecktere Orte entdeckt. Im Mittelpunkt stehen häufig Begegnungen, die Wertefragen berühren: eine Pferdeflüsterin in Portugal, ein Paar mit großem Altersunterschied, das gemeinsam eine schwere Krebserkrankung durchlebt hat, oder Menschen, die bewusst eine alternative Lebensweise wählen. Solche Geschichten zeigen, dass der „Campervan-Roadtrip“ weit über reine Reisetipps hinausgeht und stärker von den Lebensentscheidungen und inneren Reisen der Protagonisten erzählt.
Sportliche Seite: Boxen als Leidenschaft und Lebensschule
Eine besondere Facette von Maike Tschorn ist ihre Leidenschaft für das klassische Boxen, die sie in einem kleinen Boxstudio im Frankfurter Bahnhofsviertel entdeckte. Dort trainierte sie unter anderem mit der Box-Weltmeisterin Bilgenur Aras und fand in diesem Sport eine Form von körperlicher und mentaler Herausforderung, die weit über Fitness hinausgeht. In ihren Schilderungen wird deutlich, dass Boxen für sie ein Weg ist, eigene Grenzen auszuloten, Ängste zu konfrontieren und Selbstvertrauen aus einer sehr direkten Erfahrung mit dem eigenen Körper zu gewinnen.
Boxen ist traditionell eine männlich dominierte Sportart, und gerade deshalb ist es bemerkenswert, wie selbstverständlich sie sich in diesem Umfeld bewegt und sich ihren Platz nimmt. Diese Erfahrung spiegelt sich auch in ihrer Haltung wider: Sie spricht davon, dass Kraft entsteht, wenn man sich selbst vertraut, und dass Scheitern kein Tabu sein darf, sondern Teil des Weges ist. Dadurch wird das Boxen bei ihr zu einer Metapher für ein Leben, in dem man sich Herausforderungen stellt, Rückschläge akzeptiert und dennoch weitergeht.
Surfen, Wasser und der Umgang mit Angst
Neben dem Boxen spielt auch das Surfen eine wichtige Rolle im Leben von Maike Tschorn, obwohl sie zugleich offen zugibt, unter einer starken Angst vor Haien zu leiden, der sogenannten Squalophobie. Diese Ambivalenz – einerseits die Liebe zum Meer und zum Surfen, andererseits die Furcht vor der Tiefe und vor möglichen Gefahren – macht ihre Erzählungen besonders menschlich und nahbar. Ein Wendepunkt war für sie ein Dreh im dänischen Surferparadies „Cold Hawaii“, wo sie mit der tahitianischen Surfcoach und Sexualtherapeutin Vahine Itchner ins Gespräch kam und eine Surfstunde nahm, die ihr Verhältnis zu Angst und Vertrauen nachhaltig veränderte.
Nach dieser Erfahrung beschrieb Maike Tschorn, dass sie das Surfen als etwas erkannt hat, das sie wirklich lernen und in ihr Leben integrieren möchte, auch wenn weiterhin Ängste existieren. Sie spricht davon, sich möglicherweise eines Tages ganz bewusst ihrer Haifurcht zu stellen und einen Tauchschein zu machen – nicht, weil die Angst verschwunden ist, sondern weil sie bereit ist, ihr anders zu begegnen. Dieser Umgang mit Angst, der nicht auf Verdrängen, sondern auf Konfrontation und behutsamer Erweiterung der eigenen Komfortzone basiert, wirkt inspirierend und steht in enger Verbindung zu ihrer generellen Lebensphilosophie.
Marokko, Imsouane und ihr „Happy Place“
Ein Land, das für Maike Tschorn eine besondere Bedeutung hat, ist Marokko, wohin sie immer wieder reist und das sie als ihr Lieblingsland bezeichnet. An der Atlantikküste rund um Agadir findet sie zahlreiche Surfspots, doch besonders angetan hat es ihr der Ort Imsouane, ein kleines Fischerdorf mit einer der längsten Wellen Marokkos. Die Welle läuft dort vom Leuchtturm aus bis zu 600 Meter in die Bucht, was den Spot vor allem bei Longboardern und Anfängerinnen sehr beliebt macht, und Maike Tschorn beschreibt Imsouane liebevoll als ihr „kleines Bali“ und als einen „Happy Place“.
In Marokko engagiert sie sich zudem für den Tierschutz und unterstützt die Organisation Morocco Animal Aid, was zeigt, dass ihr Aufenthalt in diesem Land nicht nur touristischer Natur ist, sondern mit Verantwortungsgefühl und Solidarität verbunden ist. Dieser Einsatz für Tiere ergänzt ihr Bild als Person, die sich für andere Lebewesen einsetzt und versucht, konkrete Hilfe zu leisten, wo sie Missstände wahrnimmt. So wird Marokko für sie zu einem Ort, an dem sich Surfen, Naturerleben, kulturelle Vielfalt und soziales Engagement zu einem stimmigen Ganzen verbinden.
Persönliche Werte: Eigenständigkeit, Mut und Authentizität
In Interviews betont Maike Tschorn immer wieder, wie wichtig ihr Eigenständigkeit und Authentizität sind – Werte, die sie bereits aus dem Elternhaus mitgenommen hat. Eigenständig zu sein bedeutet für sie nicht nur, finanziell auf eigenen Beinen zu stehen, sondern vor allem, die eigenen Gefühle und Überzeugungen ernst zu nehmen und danach zu handeln, auch wenn das nicht immer dem Mainstream entspricht. Sie verdeutlicht damit, dass innere Freiheit und äußere Lebensentscheidungen eng zusammenhängen und dass echte Zufriedenheit oft erst entsteht, wenn man sich von äußeren Erwartungen löst.
Mut spielt in ihrem Leben eine doppelte Rolle: Zum einen als Bereitschaft, neue Projekte anzugehen, zum Beispiel ein Surf‑ und Boxcamp in Marokko zu planen, zum anderen als innere Haltung, Fehler und Scheitern zuzulassen. In ihren Aussagen findet sich der Gedanke, dass es besser ist, etwas zu versuchen und zu scheitern, als gar nicht erst anzufangen, weil man Angst hat, nicht perfekt zu sein. Diese Haltung spiegelt sich nicht nur in ihrer sportlichen Seite, sondern auch in ihrer beruflichen Entwicklung wider, in der sie sich immer wieder auf neue Formate, Themen und Länder eingelassen hat.
Medienpräsenz und Social Media
Neben ihrer Präsenz im Fernsehen ist Maike Tschorn auch in den sozialen Medien aktiv, insbesondere auf Instagram unter dem Account „@just.like.m“. Dort zeigt sie Ausschnitte aus ihrem Berufsalltag, Eindrücke von Reisen, sportliche Aktivitäten und persönliche Momente, die ihren Followern ein direkteres, privateres Bild vermitteln, als es reine TV-Auftritte könnten. Die Mischung aus professionellen Einblicken und authentischen Alltagsmomenten stärkt die Bindung zu ihrer Community und macht deutlich, dass sie sich als moderne Medienpersönlichkeit im Dialog mit ihrem Publikum versteht.
Auf ihrer offiziellen Facebook-Seite, die als Moderatorinnen-Seite geführt wird, informiert sie zusätzlich über Projekte, Sendungen und aktuelle Auftritte. Diese Mehrgleisigkeit – klassische TV-Präsenz plus aktive Social-Media-Kommunikation – entspricht dem heutigen Mediennutzungsverhalten, bei dem Zuschauerinnen und Zuschauer Inhalte nicht nur linear im Fernsehen, sondern auch mobil und on demand verfolgen. Durch ihre Online-Aktivität kann sie Themen vertiefen, auf Feedback reagieren und ihre Reisen und sportlichen Projekte zeitnah begleiten.
Schreibpläne: Buch- und Romanidee
Maike Tschorn hat in Interviews angedeutet, dass sie langfristig ein Buch, genauer gesagt einen Roman, schreiben möchte, der sich voraussichtlich in irgendeiner Form mit Sport und Ernährung beschäftigt. Sport und Ernährung bezeichnet sie als ihr „Steckenpferd“, was darauf hinweist, dass sie sich nicht nur praktizierend, sondern auch reflektierend mit diesen Themen auseinandersetzt. Ein Roman in diesem Kontext könnte etwa die Verbindung von körperlicher Leistungsfähigkeit, mentaler Stärke und Lebensstilentscheidungen fiktional aufgreifen und damit ein weiteres Medium für ihre inhaltlichen Interessen eröffnen.
Dieser Buchwunsch zeigt, dass sie ihre Arbeit vor der Kamera nicht als Endpunkt, sondern als Teil einer breiteren kreativen Entwicklung versteht. Schreiben eröffnet andere erzählerische Möglichkeiten als Fernsehen, weil innere Monologe, detaillierte Hintergrundgeschichten und komplexere Zeitstrukturen leichter dargestellt werden können. Damit könnte Maike Tschorn ihre Erfahrungen, Beobachtungen und Wertvorstellungen in eine literarische Form bringen, die losgelöst vom tagesaktuellen Medienbetrieb besteht.
Projekte und Zukunftspläne
Für die Zukunft plant Maike Tschorn unter anderem ein Surf‑ und Boxcamp in Marokko, das sie gemeinsam mit einem Freund realisieren möchte. Dieses Projekt verbindet zwei ihrer großen Leidenschaften – das Boxen und das Surfen – mit ihrem Lieblingsland und könnte zu einer Art gelebtem Manifest ihrer Lebenshaltung werden: körperliche und mentale Stärke, das Überwinden von Ängsten, Gemeinschaft und die Freude am Draußensein. Ein solches Camp würde sich nicht nur an Leistungssportler richten, sondern dürfte eher ein Raum sein, in dem Menschen an ihren Grenzen arbeiten, neue Seiten an sich entdecken und sich gegenseitig inspirieren.
Neben solchen Projekten bleibt sie im Fernsehen aktiv und steht unter anderem für Ratgeberformate, Reiseformate und andere TV-Projekte vor der Kamera. Die Kombination aus etablierten Medienauftritten und experimentelleren Projekten wie einem Camp oder einem zukünftigen Buch erlaubt ihr, sich beruflich weiterzuentwickeln, ohne ihre bisherigen Stärken und ihr Publikum aus den Augen zu verlieren. Damit bleibt „Maike Tschorn“ als Marke dynamisch, vielseitig und offen für neue Wege.
Warum „maike tschorn“ als Keyword spannend ist
Das Keyword „maike tschorn“ ist aus SEO-Sicht besonders interessant, weil es eine reale Person mit wachsender Medienpräsenz beschreibt, die sowohl im linearen Fernsehen als auch online sichtbar ist. Menschen, die nach diesem Namen suchen, haben in der Regel ein hohes inhaltliches Interesse: Sie möchten mehr über ihre Biografie, ihre Projekte, TV-Sendungen, Social-Media-Profile oder Hintergründe erfahren. Gleichzeitig ist das Keyword vergleichsweise spezifisch, sodass gut strukturierte, inhaltlich starke Artikel dazu die Chance haben, sich im Suchmaschinenranking positiv zu positionieren.
Hinzu kommt, dass „maike tschorn“ verschiedene thematische Cluster berührt, die sich in Content-Strategien nutzen lassen: Reisen, Surfen, Boxen, Persönlichkeitsentwicklung, Eigenständigkeit, Angstbewältigung und Tierschutz. Wer Inhalte erstellt, die diese Themen glaubwürdig mit der Person Maike Tschorn verbinden, kann sowohl Fans der Moderatorin als auch Menschen ansprechen, die zunächst über eines der Randthemen kommen. Dadurch entsteht ein breites inhaltliches Feld, innerhalb dessen sich sowohl biografische als auch ratgebende oder inspirierende Inhalte gut entwickeln lassen.
FAQs
Wer ist Maike Tschorn?
Maike Tschorn ist eine deutsche TV-Moderatorin, Reporterin und Redakteurin, die vor allem durch Formate im Bereich Reisen, Sport und Ratgeber beim Hessischen Rundfunk und der ARD bekannt wurde.
Wo ist Maike Tschorn aufgewachsen?
Sie wuchs in Bremen auf, wo sie ein Gymnasium besuchte und schon früh Erfahrungen im Umgang mit anderen Kulturen durch Aufenthalte in Gastfamilien sammelte.
Für welche Sendung ist sie besonders bekannt?
Besondere Bekanntheit erlangte sie durch den „Campervan-Roadtrip“, eine Fernsehreihe, in der sie im Camper durch verschiedene Regionen Europas reist, Menschen trifft und deren Geschichten erzählt.
Welche Rolle spielen Boxen und Surfen in ihrem Leben?
Boxen und Surfen sind zentrale Leidenschaften von Maike Tschorn: Beim Boxen trainierte sie unter anderem mit der Weltmeisterin Bilgenur Aras, während sie beim Surfen vor allem Spots wie „Cold Hawaii“ in Dänemark und Imsouane in Marokko schätzt. Beide Sportarten nutzt sie zur körperlichen und mentalen Weiterentwicklung.
Wovor hat Maike Tschorn Angst und wie geht sie damit um?
Sie spricht offen über ihre Angst vor Haien (Squalophobie), stellt sich dieser Angst aber Schritt für Schritt, etwa durch Surfen und die Überlegung, einen Tauchschein zu machen. Dabei betont sie, dass Mut nicht Angstfreiheit bedeutet, sondern den bewussten Umgang mit Angst.
Warum ist Marokko für sie so wichtig?
Marokko bezeichnet sie als ihr Lieblingsland, insbesondere die Region um Agadir und den Surfspot Imsouane, den sie „mein kleines Bali“ nennt. Dort engagiert sie sich unter anderem für die Tierschutzorganisation Morocco Animal Aid.
Hat Maike Tschorn Buchpläne?
Ja, sie hat den Wunsch geäußert, einen Roman zu schreiben, der sich in irgendeiner Form mit Sport und Ernährung beschäftigt, Themen, die sie als ihr „Steckenpferd“ bezeichnet.
Wo kann man Maike Tschorn in den sozialen Medien finden?
Sie ist unter anderem auf Instagram unter dem Namen „@just.like.m“ aktiv sowie mit einer offiziellen Moderatorinnen-Seite auf Facebook vertreten.
Welche Werte sind ihr besonders wichtig?
Zu ihren zentralen Werten gehören Eigenständigkeit, Authentizität und der Mut, neue Wege zu gehen und auch das Scheitern als Teil der persönlichen Entwicklung zu akzeptieren.
Welche Zukunftsprojekte verfolgt sie?
Neben ihrer laufenden TV-Arbeit plant sie unter anderem ein Surf‑ und Boxcamp in Marokko und hegt den Wunsch, ein Buch zu veröffentlichen.
Fazit
Maike Tschorn verkörpert eine Form der modernen Medienpersönlichkeit, die weit über klassische Studio-Moderation hinausgeht und sich als aktiver, neugieriger und manchmal auch verletzlicher Mensch zeigt, der bereit ist, an sich zu arbeiten und neue Wege zu gehen. Ihre Biografie verbindet norddeutsche Wurzeln, eine journalistische Laufbahn, intensive Reiseerfahrungen, sportliche Leidenschaften und gesellschaftliches Engagement zu einem Gesamtbild, das viele Menschen anspricht, weil es sowohl inspirierend als auch nahbar wirkt.
Die Stärke von Maike Tschorn liegt darin, dass sie Themen wie Angst, Mut, Eigenständigkeit und Lebensfreude nicht abstrakt verhandelt, sondern konkret lebt – im Boxstudio, auf dem Surfbrett, im Campervan oder im Einsatz für den Tierschutz in Marokko. Wer nach „maike tschorn“ sucht, stößt daher nicht nur auf eine Fernsehmoderatorin, sondern auf eine Persönlichkeit, die zeigt, wie aus Neugier, Konsequenz und einem offenen Herzen ein eigenständiger Weg im Leben und in den Medien entstehen kann.

